Wasser vor Gericht & in der Bild-Zeitung

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In Würzburg werden die wirklich wichtigen Dinge des Lebens geklärt. In einer Zeit wo der Begriff „Nachhaltig“ genau so wichtig wie „Schland“ ist, Bio beim Kaffeekränzchen unverzichtbar und Fair Trade die gleiche Bedeutung bekommt wie der neuste Ikea-Kataloge,  war es nur eine Frage der Zeit, das Mineralwasser und „unbehandelt“ sich vor Gericht streiten:

Würzburg/Bad Brückenau (dpa/lby) – Darf ein Mineralwasser als «unbehandelt» bezeichnet werden, obwohl ihm Kohlensäure zugesetzt wurde? Diese Frage ist am Mittwoch vor dem Verwaltungsgericht Würzburg verhandelt worden. Ein bayerischer Getränkehersteller und das Landratsamt Bad Kissingen hätten den Streit mit einem Vergleich beendet, teilte das Gericht mit. Demzufolge darf die Staatliche Mineralbrunnen AG Bad Brückenau auch künftig auf ihren Etiketten von unbehandeltem Wasser sprechen, wenn sie zwei Wörter hinzufügt. Die vereinbarte Formulierung sei «Mit Kohlensäure versetzt – im Übrigen unbehandelt», sagte ein Sprecher des Landratsamtes. Damit solle verhindert werden, dass Verbraucher durch die sich leicht widersprechende Aussage in die Irre geführt werden könnten.

Quelle: http://www.bild.de/regional/muenchen/muenchen-regional/ist-wasser-mit-kohlensaeure-unbehandelt–25000372.bild.html

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