Flaschenwasser-Verbannung in Schweizer Hauptstadt Bern

LebensraumWasser

Schweiz ist der Sitz von Nestlé, dem weltweit größten Produzenten von Flaschenwasser. Die Schweizer haben auch hervorragendes Leitungswasser und wissen das zu schätzen. Dies hat die die Stadt Bern nun veranlasst, an Sitzungen konsequent Leitungswasser statt Mineralwasser auf die Tische zu stellen. Auch in städtischen Kantinen und in der Uni-Mensa soll es künftig „Hahnenburger“, der Schweizer Bezeichnung für Kranwasser, geben. Man halte die Direktionen und Abteilungen an, auf transportiertes Wasser zu verzichten, berichtet das Magazin 20 min. Wann immer möglich werde man auf die Gratis-Alternative zurückgreifen, werden die Stadtoberen zitiert. Bern ist damit die erste Hauptstadt, die Kranwasser auftischt.

Mitte September berichtete die Zeitschrift Blick, dass die Berner der „Blue Community“ beigetreten war. Es ist einer der Grundsätze dieser Initiative, das Trinken von Kranwasser zu fördern. Die Initiative wurde vom Council of Canadians lanciert, einer kanadischen Organisation für soziale und ökologische Gerechtigkeit.

Dieser Aufruf musste natürlich die Mineralwasseranbieter…

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