Wasserverbrauch und Konsumverhalten – Auswirkungen auf den persönlichen Wasserfussabdruck

dem ist nichts hinzuzufügen.

LebensraumWasser

Vielen Verbrauchern ist bewußt, dass ihr Wassersparen den in anderen Regionen der Welt unter Wassermangel leidenden Menschen nicht helfen kann. Leider kennen nur wenige den Einfluss ihres eigenen Konsumverhaltens auf die Trinkwasserverfügbarkeit in anderen Ländern. Dabei ist es vergleichsweise einfach, etwas zu tun: der Wasserfussabdruck offenbart den wahren Wasserverbrauch. In allen Produkten unseres täglichen Lebens ist Wasser enthalten, viel mehr als man auf dem ersten Blick glauben mag. Auf ihrem Weg von der Herstellung der Vorerzeugnisse bis zum fertigen Produkt wurde für Nahrungsmittel und andere Konsumgüter viel Wasser eingesetzt, dieses wird als „virtuelles Wasser“ bezeichnet. Sei es für die Bewässerung von Reis, die Reinigung von Baumwolle oder die Bewässerung von Getreide zur späteren Fütterung der Rinder, überall steckt Wasser drin. In einer Tomate stecken 180 Liter virtuelles Wasser, ein Kilogramm Rindfleisch bringt es auf 15.000 Liter. Zwar beklagt mancher Fleischesser, dass sein Steak wässrig schmeckt, 3.000 Liter Wasser…

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