Run 4 WASH

Es gibt mal wieder etwas aus dem Hause Viva con Agua mit ner ordentlichen Prise Welthungerhilfe. Das Jahr 2014 wirft seine Schatten voraus und dabei hat die Konsum-Geilheit zu Weihnachten noch nicht einmal ihren Höhepunkt erreicht.

logo_quadratisch(Logo: Welthungerhilfe/Viva con Agua)

Am 27.06.2014 starten Viva con Agua und die Welthungerhilfe den ersten gemeinsamen Spendenlauftag in Deutschland, der Schweiz und Österreich für sauberes Trinkwasser: Den sogenannten „Run 4 WASH“.

Jeder kann dabei sein und somit einen konkreten Beitrag für WASH-Projekte leisten. Mehr erfährst du genau hier wenn du auf diesen Link klickst: 

http://vivaconagua.org/index.htm?post&id=2049

…oder auf der wunderbaren Homepage der Welthungerhilfe. Informationen rund um den Run 4 WASH in der Schweiz mit Viva con Agua Schweiz und der Organisation Helvetas gibt es hier: http://www.vivaconagua.ch

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Für was wird konkret gespendet?

Fehlender Zugang zu Wasser und sanitärer Grundversorgung gehören zu den größten sozialen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts.

Weltweit haben rund 768 Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Zudem leben über 2,5 Milliarden Menschen ohne angemessene sanitäre Basisversorgung.

Darum wollen Viva con Agua und die Welthungerhilfe gemeinsam für WASH-Projekte Spenden generieren, um Menschen in Entwicklungsländern Zugang zu sauberem Trinkwasser, sanitären Anlagen und Hygieneeinrichtungen zu ermöglichen.

Die enge Verzahnung in den Bereichen Trinkwasserversorgung, sanitäre Grundversorgung und Hygiene/Gesundheit führt dazu, dass bei einer erfolgreichen Projektarbeit alle drei Komponenten in einem ausgewogenen Verhältnis berücksichtigt werden müssen. Diese drei Komponenten bilden den sogenannten WASH-Sektor (WASH= WAter, Sanitation, Hygiene).

Bildschirmfoto 2013-12-11 um 16.33.07(Foto: C.Wiebe/vca)

Wasser und Hygiene:

– In den von der Welthungerhilfe unterstützten Projekten kostet der Zugang zu sauberem Trinkwasser im Schnitt umgerechnet 0,4 Cent pro Liter.

– Eine Familie mit 5 Personen sollte pro Tag ca. 75 Liter Wasser zur Verfügung haben.
Das heißt: Mit nur 30 Cent pro Tag ermöglichen wir einer fünfköpfigen Familie den Zugang zu sauberem Trinkwasser.

Sanitäre Versorgung:

– Jeder Mensch sollte die Möglichkeit haben, eine Toilette zu nutzen und nicht im Freien sein Geschäft verrichten zu müssen.
– Der Bau einer traditionellen Grubenlatrine kostet umgerechnet bis zu 3,3 Euro pro Person.
– Das heißt: Mit rund 16 Euro ermöglichen wir einer fünfköpfigen Familie den Zugang zu menschenwürdiger sanitärer Grundversorgung!

In diesem Sinne: Am 27.06.2014 wird es sportlich in Deutschland, Österreich und der Schweiz für sauberes Trinkwasser! Laufschuhe an. Trainings-Modus an. Sponsoren-Suche an. 

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Auf ein Glas Leitungswasser.

Lust auf ein Glas Leistungswasser? Dann „klick“ hier auf diesen wunderbaren LINK: Auf ein Glas Leitungswasser

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➥ Ein kleines Heft. Wie eine EP im Musik-Business. Also kein Album.

➥ DANKE an Sven Bensmann.

➥ Ab Montag (16.Februar 2014) gibt es das Heft in ausgedruckter Form plus stylischer Glasflasche (siehe Bildchen) für dein Leitungswasser hier im Shop:

http://hydrophil.bigcartel.com/product/bugelflasche-love-leitungswasser

➥ MESSAGE IN A BOTTLE. Trink Leitungswasser.

Glasflasche 2

Nachgetreten – Plastik geht alle an!

Weihnachtszeit, Zeit der Weihnachtseinkäufe, des Tütenschleppens und des Hastens. In der Hast, pünktlich sind wir wieder gewarnt worden – auch hier – greifen wir weiter gern zur Plastiktüte: Es ist ja auch praktisch so ein Ding; immer griffbereit, billig – und selbst die Enkel haben noch etwas davon, nämlich dann, wenn die langsam zersetzten Plastikfetzen im Trinkwasser herumschwimmen und der Frischfisch nicht nur auf Gräten, sondern auch auf Plastiktütenreste geprüft werden muss.

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(Den Jutebeutel gibt`s hier: http://tinyurl.com/oew5ekn)

Plastik, eigentlich wissen wir das alle, zersetzt sich nur sehr langsam und ist daher denkbar schlecht geeignet für Wegwerfartikel – es ist dennoch praktisch unmöglich, es völlig zu vermeiden. Dass es weiterhin massiv genutzt wird, liegt an einem einfachen Problem: Es ist billig. Auch wenn sich die Erdölreserven langsam dem Ende zuneigen, weil es bisher unverzichtbar ist für Transport, Verpackung und Medizin, ist es noch immer viel zu billig. Und solange es billig ist, wird es genutzt.

Dass unser Wasser, unsere Umwelt, massiv darunter leiden, ist nebensächlich: Ökologie ist keine Kategorie kapitalistischer Logik; Jutebeutel sind ein Anfang, aber nur Strafsteuern für Plastik können das Problem tatsächlich lösen, bevor es zu spät ist.

Und wem von der Idee jetzt nicht bereits schlecht genug ist: Die Plastikflaschen, die so praktisch im Discounter um die Ecke gefüllt mit Leitungswasser („Tafelwasser“) herumstehen, verunreinigen nicht nur das Meer nach einer längeren Zersetzungszeit, so sie denn dort landen, sie geben bereits im Discounterregal eine Reihe von Hormonen und Giftstoffen, darunter Uran, an das darin befindliche Wasser ab – anders als Glasflaschen. Andererseits schneiden recycelte Papierverpackungen hier auch nicht viel besser ab: Sie sind ebenso oft durch Rückstände von Erdölprodukten verunreinigt und können sie an Nahrungsmittel abgeben.

In diesem Sinne: Guten Appetit!

Weiteres nützliches Wissen:

[►] Jede Minute gibt der Einzelhandel in Deutschland 10.000 Plastiktüten raus.

[►] 5 Millarden Tüten sind es pro Jahr: nur in Deutschland.

[►] 39 Mal könnte man die Erde damit umwickeln.

[►] Zirka 13.000 Plastikpartikel auf jedem Quadratkilometer Meeresoberfläche – durch Strömungen werden diese weltweit verteilt.

[►] In der Nordsee wird der Plastikanteil am Meeresmüll auf 75Prozent geschätzt.

[►] Die Plastiktüten brauchen 500 Jahre um zu verrotten.

Warum benutzen wir eigentlich keinen Jutebeutel oder Rucksack oder oder oder beim Einkaufen?