All in. Wasserprivatisierung.

Eine Zusammenfassung  zum Thema Wasserprivatisierung.

Das Thema „Wasserprivatisierung“ ist ein wenig aus dem Fokus der Öffentlichkeit geraten und plötzlich taucht da aus- dem-Nichts dieser wunderbare Artikel auf. Ein Zusammenfassung über verschiedene Konzerne, Auswirkungen der Wasserprivatisierung für den Menschen, Hintergründe, Beispiele, Folgen undsoweitundsofort. Leicht und gut verdaulich geschrieben:

http://tinyurl.com/pbs4zpt

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Die Privatisierung von Wasser findet weiterhin statt. Auch wenn es nicht direkt vor unserer Haustür geschieht und wir unmittelbar betroffen sind, so sind wir doch irgendwie ein Teil der Privatisierung durch unser tägliches Konsumverhalten.

Weiter Informationen zum Thema Wasserprivatisierung gibt es hier:

https://ben83ian.wordpress.com/category/wasserprivatisierung/

HEUTE ist Valentinstag.

Der Valentinstag. Ein künstlich inszenierter Festtag der Blumen-Industrie im Namen der Liebe und ganz nebenbei „dicke Kasse“. Den Emotionen der Liebe müssen schließlich unbedingt Ausdruck verliehen werden, wenn man auf die Werbung in den Medien vertraut und sich davon beeinflussen lässt.

Neben Pralinen und „Liebes-Schwüren“ landen in 97,5% der Fälle auch Rosen auf dem Gabentisch der Angebeteten.  Da nun einmal im Februar die lieben Frischblumen in deutschen Gärten nicht so Recht wachsen wollen, werden jährlich 80 Millionen Rosen aus so genannten „Ländern des globalen Südens“ importiert. Kolumbien, Ecuador, Äthiopien und vor allem Kenia sind die Hauptproduzenten der Valentinstag-Rosen. Jede zweite Blume stammt hierbei aus Kenia und dort aus der Region um den Naivasha-See, einem bedrohten Ökotop etwa 70 Kilometer von der kenianischen Hauptstadt Nairobi entfernt.

Über 60 Farmen leben am Ufer des Naivasha-See davon, dass in Europa auch im Winter rote Rosen begehrt sind. Zwar kann dieser Handel auch als eine Form der Entwicklungshilfe verstanden werden, weil es Arbeitsplätze schafft, aber für die Bewässerung der Pflanzen benötigen die Farmen Wasser aus dem nahe gelegenen See und seinen Grundwasserquellen. Und dieses Wasser fehlt dann den dort lebenden Menschen und somit sind wir bei dem Thema „Virtuelles Wasser“.

Mit Hilfe des virtuellen Wassers können Verbraucher erkennen, welche Auswirkungen ihre Liebe zu Rosen haben kann: Je nach Bewässerungsmethode braucht eine Rosenpflanze in Kenia bis zu 2,5 Liter Wasser täglich für ihr Wachstum. Wenn die Rosen geerntet werden, um auf die Reise in die deutschen Haushalte zu gehen, stecken bereits bis zu 13 Liter Wasser in jedem ihreren Stielen. Dabei geht es um Wasser, das den Menschen in der Region für die tägliche Nahrung und dringend benötigte Hygiene fehlt. Während einige Rosenfarmen in Kenia aus den Folgen gelernt haben und mit Organisationen wie FairTrade auf umweltbewussten Anbau umstellen, hat sich die tropische Blumenindustrie schon nach Äthiopien verlagert; mit unabsehbaren Folgen für den dortigen Wasserhaushalt.

Kenia-Karte_gross

In jedem Rosenstrauß zum Valentinstag stecken nahezu 120 Liter „virtuelles Wasser“ aus Kenia oder Äthiopien – Regionen mit dramatischer Wasserknappheit und einem täglichen Kampf um Trinkwasser.

Vielleicht besteht ja die Möglichkeit bei dem Ein oder Anderen dieses Jahr auf Rosen zum Valentinstag zu verzichten und somit die Nachfrage nach Rosen zu senken. Ehrliche und emotional gesprochenen Worte an Jemanden in deinem Herzen sind meistens mehr Wert und von größerer Bedeutung als ein Strauss Blumen.

Mehr zum Thema Virtuelles Wasser: https://ben83ian.wordpress.com/category/virtuelles-wasser/

Roundhouse-Kick.

Hier einmal auf „die Schnelle “ ein paar sehr schöne, toll aufgearbeitete und spannende Dinge zum Thema WASSER und kurz etwas in eigener Sache:

1. Wird es eines Tages Kriege um Wasser geben? Dieser Frage geht der Journalist Jean -Christophe Victor sehr anschaulich in dieser wunderbaren Dokumentation (nur 12Minuten)  nach:

http://www.bpb.de/mediathek/73427/der-krieg-um-wasser-findet-nicht-statt

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2. Neuer Style am Start: Bambus-Zahnbürste:

Zahnbürste 1

Im Shop: http://tinyurl.com/leo599z

Die Geschichte dazu: http://tinyurl.com/olv2yt8

3. Wurde auch endlich mal Zeit! Eine Art Wikipedia nur zum Thema Wasser. Noch nicht komplett gefüllt aber ein super Anfang: https://www.watersaving.com/en/
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4. Eine beeindruckende Umsetzung zur Wasserproblematik liefert der nun folgende Link. Was in den USA zutrifft, verhält sich bei uns nicht wirklich anders. Klick doch mal auf diesen Link:

http://lessthanyouthink.me/#/intro

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5. Immer wieder landen E-Mails in meinem Postfach mit dem Inhalt „raus aus der Anonymität, zeig doch mal ein Foto von Dir wenn wir deinen Quatsch schon lesen!“ Alles klar, bitte sehr…aber:

LeiseTöne_Profil(Foto: Moritz Piehler)

…aber mal ganz ehrlich: Ein Foto von mir gibt es hier bereits seit Juli 2012 und dazu auch noch ne Erklärung was das Ganze mit diesem „geblogge“ eigentlich soll 🙂  https://ben83ian.wordpress.com/about/

Dieses Foto gibt mir jetzt aber kurz die Möglichkeit, um über etwas völlig anderes zu schreiben. Das Bild ist entstanden beim Video-Dreh zur Single „leise Töne“ von Flo Bauer im September in Hamburg.  Eben dieses Video erscheint nächste Woche und ich habe sehr lange überlegt, wie ich den Bogen spanne um von dem Musik/Video, dass erst einmal nix mit dem Thema Wasser zu tun hat, hier  zu einem  Blog-Post komme. Einen guten Freund unterstützt man ja bekanntlich sehr gerne, also wollte ich auch irgendwie darüber schreiben. Das Foto gibt mir dazu jetzt endlich die Gelegenheit dazu.

Vielleicht hätte ich aber auch nur einfach mal schreiben sollen, dass sich eben dieser Flo Bauer bereits seit 2007 für Viva con Agua und somit für sauberes Trinkwasser engagiert. Wäre auch ne Möglichkeit gewesen um irgendwie den Bogen zum Thema Wasser zu bekommen. 🙂

Link zum Video „leise Töne“: http://www.youtube.com/watch?v=2F-FKZ40aco

Flo Bauer-Webseite: http://www.boflower.de

Link zu Viva con Agua:

http://vivaconagua.org