Eine Alternative. Im Sandkasten. Am Strand. Im Kinderzimmer.

Sandeimer-Set aus recyceltem Kunststoff im Shop: http://tinyurl.com/p5ghgx5

Eimer

Kipplaster aus aus recyceltem Kunststoff im Shop: http://tinyurl.com/nz9vy5t

Auto 1

Nach dem Artikel Plastik-Zahnbürste vs. Bambus-Zahnbürste (hier noch einmal zum nachlesen: http://tinyurl.com/oj2clsa ) haben uns viele E-Mails zu der Thematik „Alternativen zum herkömmlichen Plastik“ erreicht. Dafür möchten wir uns an dieser Stelle noch einmal bedanken. Vor allem die stattgefunden sachlichen Diskussionen zum Thema zeigt doch wie hoch die Sensibilität mittlerweile vorherrscht. Wir haben uns zwischen zeitlich weiter mit der „Plastik-Problematik“ beschäftigt und sind auf eine weitere Alternative aufmerksam geworden: Ein Sandeimer-Set und ein Kipplaster aus recyceltem Kunststoff:

– 100% recyceltem Kunststoff, geprüft und ohne Schadstoffe:

NULL % Bisphenol A (Artikel ist absolut BPA-frei), NULL% PVC,  NULL% Phtalate, NULL% Blei + Polymere

Eimer2

100% recycelte Kartonverpackung, für Kinder ab 6Monaten

Das Set hat eine extreme Belastbarkeit und sollte es doch einmal kaputt gehen kann man es ganz bequem im „gelben Sack“ entsorgen. Eine weitere Alternative, nicht mehr und nicht weniger.

Eimer3

Geprüft und ohne Schadstoffe –  unabhängigen von Laboren getestet.

– Internationale Standards EN71 and ISO 8124

– Consumer Safety Improvement Act (CPSIA)

– keine Farb- oder Lackbeschichtung

– 100% recycelte Kartonverpackung

– ab 12Monaten

Umweltfreundliche und kinderfreundliche Verpackung
Die Spielsachen sind in recycelten Kartons verpackt – ohne Folie, ohne Plastik und ohne Draht mit dem die Spielzeuge in der Packung fixiert sind. Die Verpackung ist also nicht nur umweltfreundlich, weil sie einfach wieder recycelt werden kann, kleine Hände gespannter Kinder kriegen die Verpackung auch ohne Hilfe auf.

Wissenswertes zum Thema Plastik, speziell Plastiktüten: 

Die meisten Menschen wissen, dass Plastiktüten schlecht für die Umwelt sind und ein erhebliches Problem u.a. für die Weltmeere bedeuten, trotzdem benutzt jede/r Deutsche im Schnitt [►] 65 Plastiktüten im Jahr.

[►] Jede Minute gibt der Einzelhandel in Deutschland 10.000 Plastiktüten raus.

[►] 5 Millarden Tüten sind es pro Jahr: nur in Deutschland.

[►] 39 Mal könnte man die Erde damit umwickeln.

[►] Zirka 13.000 Plastikpartikel auf jedem Quadratkilometer Meeresoberfläche – durch Strömungen werden diese weltweit verteilt.

[►] In der Nordsee wird der Plastikanteil am Meeresmüll auf 75Prozent geschätzt.

[►] Die Plastiktüten brauchen 500 Jahre um zu verrotten.

MEHR DAZU:  http://tinyurl.com/ob6ygvr

Werbeanzeigen

Plastik-Zahnbürste vs. Bambus-Zahnbürste

Die Bambus-Zahnbürste im SHOP:

Zahnbürste 1

Die Ausgangslage:

[►] Plastik braucht ca. 500 Jahre um zu verrotten.

[►] In der Nordsee wird der Plastikanteil am Meeresmüll auf 75 Prozent geschätzt.

Dieser kleine Film macht das auch noch mal ganz wunderbar deutlich:

Worauf wir hinaus wollen ist folgende Tatsache: Plastik nix gut!

Seit einiger Zeit gibt es eine weitaus umweltverträglicher Variante aus schnell nachwachsendem Bambus.

Wenn man bedenkt das empfohlen wird, alle drei Monaten die Zahnbürste zu wechseln, kann man leicht ausrechnen, wie viele Bürsten jedes Jahr auf dem Müll landen. Um eine Alternative zu den Plastikbürsten zu schaffen und das Müllproblem einzudämmen, gibt es eine Zahnbürste die dem Rohstoff Bambus entwickelt wurde. Am Ende der Nutzungsdauer kann die Zahnbürste einfach im Garten vergraben oder auf den Komposthaufen geworfen werden.

Die Bambus-Zahnbürste von hydrophil:

[►] Fakten: BPA-freie Borsten (mittel)

 

Auch wenn eine Zahnbürste nur einen kleinen Teil der Umweltverschmutzung durch Plastikmüll beiträgt, ist dies auf den Jahresverbrauch in Deutschland doch eine erhebliche unnötige Müllmenge.

Zahnbürste 3

Dazu auch ein Kommentar: „Nachgetreten – Plastik geht uns alle an“: https://ben83ian.wordpress.com/2013/12/04/nachgetreten-plastik-geht-alle-an/

Was ist eigentlich Bambus?

Bambus wächst schneller als jede andere Pflanze der Welt. Dabei erzeugt er erheblich mehr Sauerstoff und bindet während des temporeichen Wachstums (max. 1 m/Tag) deutlich mehr CO2 als Bäume. Das wirkt sich regulierend auf das natürliche Ökosystem und positiv auf die Ökobilanz des Herstellungsprozesses aus. Weltweit bedeckt Bambus eine Fläche von ca. 37 Millionen Hektar, davon etwa sechs Millionen in China und neun Millionen in Indien.

Und ist ne Bambuszahnbürste jetzt zu 100% voll gut?

Mann/ Frau sollte sich bewusst sein das auch hier virtuelles Wasser in der Produktion entsteht und die Zahnbürste nicht irgendwo pflückreif auf Bäumen wächst. Die Bambuszahnbürste ist aber eine gute Alternative zur Plastikzahnbürste.

Offizielle Kennzeichnung der Farbe:

Basierend aus Pflanzenoel und somit organischen. Der Unterschied zwischen konventionellen Druckfarben und Ökodruckfarben besteht im Bindemittel. Bei sogenannten „Ökodruckfarben“ wird statt einem Mineralölanteil von 15-25 % ein Monoester aus nachwachsenden Rohstoffen verwendet. Diese pflanzlichen Öle lassen sich biologisch komplett abbauen.

Zahnbürste 4

Eine kleine Geschichte der Zahnbürste

Als Artikel des Massenkonsums sind Zahnbürsten eine Errungenschaft des Kunststoffzeitalters. Um die Hygiene unserer Kauwerkzeuge haben wir Menschen uns aber selbstverständlich schon vorher gekümmert. Die Anfänge des Zähneputzens reichen zurück in die Zeit

Um 5000 vor Christus verwendeten Griechen und Römer Reinigungspasten zum Abschleifen des Zahnbelags, hergestellt u. a. aus zerriebenen Tierhufen, Knochen und Eierschalen. Ebenfalls in Gebrauch waren Zahnstocher aus Zweigen. Mundgeruch wurde mit pulverisierter Holzkohle und Baumrinde bekämpft.

Um 3500 vor Christus verwendeten die Babylonier ein bleistiftgroßes Stück Holz vom Ast eines Baumes als Kaustöckchen. Es wurde an einem Ende durch Kauen zerfasert zu einer Art Bürste und dann als solche benutzt. Sein anderes, spitzes Ende fungierte als Zahnstocher. Entsprechende Funde machte man auch in ägyptischen Gräbern aus der Zeit um 3000 vor Christus. Das Kaustöckchen wird heute als frühester uns bekannter Vorläufer der Zahnbürste angesehen.

Die erste Borstenzahnbürste, wie wir sie heute kennen, kam in China um das Jahr 1500 auf. Sie hatte die Form eines Pinsels; am Stiel aus Knochen oder Bambus waren grobe Borsten aus dem Nacken von Hausschweinen befestigt. An dieser Urform der Zahnbürste hat sich bis heute im Grunde nichts Wesentliches mehr geändert.

In Europa stand man den Importzahnbürsten aus China skeptisch gegenüber, weil die groben Eberborsten das Zahnfleisch zum Bluten brachten. Die softe Alternative aus Pferdehaar setzten sich aber nicht durch: Der französische Arzt Pierre Fauchard (1678-1761), der als Vater der modernen Zahnheilkunde gilt, äußerte sich in seinem Lehrbuch „Le chirurgien dentiste ou traité des dents“ von 1728 abfällig über die wirkungslosen, weil viel zu weichen Rosshaarzahnbürsten. Er empfahl, die Zähne und das Zahnfleisch stattdessen täglich mit einem Naturschwamm abzureiben. Vorgezogen wurden in Europa damals ohnehin Zahnstocher, z. B. aus Federkiel, Silber oder Kupfer.

Um 1700 entwickelte Christoph von Hellwig (1633-1721), Stadtphysikus von Bad Tennstedt/Thüringen, eine Zahnbürste. Ihm zu Ehren steht dort heute ein Zahnbürstendenkmal.

Zahnbürsten waren bis ins späte 18. Jahrhundert nur für Wohlhabende erschwinglich. Das änderte sich erst, als englische Manufakturen begannen, sie in größerer Stückzahl aus Kuhknochen und aus Borsten von Kuh oder Schwein, später auch Dachs, herzustellen. Der Londoner Geschäftsmann William Addis (1734-1808) gründete 1780 die erste dieser Produktionsstätten. Dem vorausgegangen war eine Gefängnishaft: Addis war wegen Unruhestiftung arrestiert worden und sann während der erzwungenen Muße hinter Gittern darüber nach, dass es doch etwas Besseres geben müsse als mit Salz versehene Lappen, um die Zähne zu reinigen. So nahm er sich einen Tierknochen, bohrte Löcher hinein und verleimte in ihnen Tierborsten. Diese Erfindung sollte ihn reich machen – und sicherte auch seinen drei Söhnen ein lukratives Geschäft. Mit Beginn der bakteriologischen Ära im 19. Jahrhundert wuchs dann das Problembewusstsein, dass Zahnbürsten wahre Keimschleudern sein konnten. Doch daran sollte sich erst etwas ändern, als 1938 die Zahnbürste mit Nylonborsten aufkam. Diese waren glatt und außerdem nicht hohl, sodass sie sich nicht mit Feuchtigkeit vollsogen. (Quelle: k-online.de)