Was ist eigentlich dieses WASH?! Eine kleine Definition.

Der Begriff „WASH“ ist die englische Abkürzung für die wunderbaren Wörter „Water, Sanitation and Hygiene“, also für uns deutsch sprechenden Menschen „Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene“…wer hätt`s gedacht!

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[►] Der Begriff „WASH“ ist die englische Abkürzung für die drei Schlagwörter Wörter „Water, Sanitation and Hygiene“.

[►] Ins deutsche übersetzt: „Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene“.

Diese 3 Begriffe gehören zu den Grundbedürfnissen des Menschen und zu einer gesunden Entwicklung jedes Einzelnen. Somit ist WASH für die nachhaltige Entwicklung von Gesellschaften unverzichtbar und seit dem Jahre 2010 ein von dem UN-Menschenrechtsrat anerkanntes Menschenrecht. Weltweit haben ca. 760 Millionen Menschen keinen menschenwürdigen Zugang zu sauberen Trinkwasser. 2,5 Milliarden Menschen auf diesem Planet fehlt es an ausreichender Sanitärversorgung, dass sind mehr als ein Drittel der Weltbevölkerung. Das Menschenrecht auf sauberes Trinkwasser und Sanitärversorgung legt fest, dass Wasser- & Sanitärversorgung für alle verfügbar, sicher, kulturell akzeptabel und allen Menschen zugänglich sein muss. Des Weiteren sind bei der Planung und Umsetzung von WASH-Maßnahmen Anti- Diskriminierungsgrundsätze und die verschiedenen Bedürfnisse von Risiko- und Randgruppen zu beachten. Dabei ist es wichtig, die Bevölkerung zu informieren und zu beteiligen sowie Transparenz- und Rechenschaftsmechanismen zu berücksichtigen.

Fehlender WASH-Zugang führt zu hoher Kindersterblichkeitsrate, Bildungschancen werden vermindert und die Ernährungssicherheit gefährdet. Außerdem schmälern krankheitsbedingte Ausfallzeiten im Job das Einkommen der Familien. Der Begriff WASH kommt also aus der Entwicklungszusammenarbeit und beschäftigt sich mit den 3 sehr wichtigen Faktoren des Themas WASSER.

Fehlender WASH-Zugang führt zu hoher Kindersterblichkeitsrate, Bildungschancen werden vermindert und die Ernährungssicherheit gefährdet. Außerdem schmälern krankheitsbedingte Ausfallzeiten im Job das Einkommen der Familien. Der Begriff WASH kommt also aus der Entwicklungszusammenarbeit und beschäftigt sich, plakativ gesagt, mit den Faktoren des Thema WASSER.

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(Harte Feldarbeit- Copyright s.bensmann)

Mehr zu dieser spannenden Thematik dazu: http://www.venro.org/fileadmin/redaktion/dokumente/Dokumente_2012/Juli_2012/Positionspapier_2012.pdf

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Süsses Gift – Hilfe als Geschäft

Nach einigen Monaten mal wieder etwas aus der Kategorie „And now for something completely different“:

„Macht Hilfe abhängig? Peter Heller packt mit seinem Dokumentarfilm Tabus der Beziehungen zwischen den Staaten des Nordens und des Südens, den Ländern Europas und Afrikas an. Anhand dreier Fallstudien aus Mali, Kenia und Tansania überprüft er die Wirkungen der Entwicklungshilfe aus Sicht der Afrikaner und fragt: Warum hat Afrika nach 50 Jahren und 1.000 Milliarden US-Dollar Hilfsgeldern nicht den erwarteten Entwicklungsschub gemacht?“ – by http://www.arte.tv

Die Dokumentation und gibt es genau hier:

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