Die Bielefeld-Affäre.

„Zur Erzeugung von einem Kilo Brot werden etwa 1.000 Liter, von einem Kilo Reis rund 2.500 Liter, von einem Kilo Rindfleisch (Getreide-Fütterung) sogar bis zu 15.000 Liter und für eine Tasse Kaffee etwa 140 Liter Wasser verbraucht laut der FAO“, flüsterte die Spitzmaus ihrem langjährigen Lebensabschnittsgefährten, den Elefanten-Bullen Horst, ins rechte Ohr. Dabei legte die kleine Spitzmaus ihren Arm zärtlich um seinen Rüssel. Der Mond erstrahlte unglaublich hell im Glanze der Bielefelder Altstadt.

information(Foto. S.Bensmann)

„Weltweit fließen ca. 80% der städtischen Abwässer unbehandelt in Flüße, Seen oder Meere; in Entwicklungsländern sogar bis zu 90%“, sagte der Hase zum Igel während Ihrer Schlittenfahrt über die Landstraße 79 nach Bielefeld.

„Die auf der Erde vorkommende Wassermenge wird auf 1,4 Milliarden km3 geschätzt. Davon sind 97,5% Salzwasser, 2,5% Süßwasser (35 Millionen km3). Von diesen 2,5% sind 68,75% in Gletscher und ständiger Schnee- decke für den Menschen unzugänglich. 30% macht das Grundwasservorkommen aus, 0,98% Bodenfeuchtigkeit, Dauerfrost und Sumpfwasser und nur 0,27% werden in Flüssen und Seen geführt, UN-Water, 2012!“. Dieses Zahlengewitter prasselte auf die mehr als nur verdutzte Seemöwe Frida herunter, als sie während einer ihrer routinemäßigen Nachtflüge über den Bielefelder
Osten ihren Schwipp-Schwager nach dem allgemeinen Wasserstand befragte.

„80% der Krankheiten in Entwicklungsländern sind auf unzureichende oder schlechte Wasserversorgung zurückzuführen. Aufgrund dieser Erkrankungen fallen in Entwicklungsländern jährlich 5 Milliarden Arbeitstage und mehr als 440 Millionen Schultage aus. Jährlich sterben weltweit 100.000 bis 120.000 Menschen an Cholera. Die Dunkelziffer dürfte noch höher liegen.“ So Stand es an der auf der Anzeigetafel des Bielefelder Sportverein 09 aus dem Stadtteil Babenhausen, als das junge Rehkitz sich zum letzten Mal über den Spielstand informieren wollte.

 

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Sauberes Wasser: Wo man bedenkenlos schwimmen/ baden kann

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Der Sommer steht vor der Tür und es wird (ganz vielleicht) unglaublich heiss werden, unerträglich heiss.

Man stelle sich nur einmal vor: Der Klimawandel macht mit der Sonne gemeinsame Sache und  Beide schlagen  mit geballter Kraft zu, ein „double-punch“ sozusagen. Wer jetzt nicht für 3,50€ in das Freibad seines Vertrauens oder für 9,60€ in das Spassbad mit Super-Rutsche rennen möchte, dem bleibt ja eigentlich nur noch das was „Mutter Natur“ uns für einen ausgiebigen Badespass bereitgestellt hat bzw. das was der Mensch bis heute draus gemacht hat. Unter folgendem Link gibt es einen wunderbaren Artikel bzw. eine Studie zu der Wasserqualität der Badegewässern in Europa…Kann man überall bedenkenlos schwimmen/baden?:

http://www.spiegel.de/reise/aktuell/eu-kommission-studie-zu-badegewaessern-2013-a-900947.html

Wer den Artikel aufmerksam gelesen hat wird wie die EU-Kommission verdutzt feststellen, dass die Qualität der Gewässer in Europa deutliche Verbesserung registriert. Damit in Zukunft alle Gewässer, Seen, Flüsse, Teiche, etc. eine wunderbare Qualität haben gibt es folgenden Wettbewerb/Initiative:

Gemeinsam für Gewässerschutz: http://www.bigjumpchallenge.net

Wer sich weiterführend und qualitativ mit diesem sehr wichtigen Thema Gewässerschutz beschäftigen möchte:

– Die EU und Gewässerschutz bzw. Gewässerpoltik:

http://europa.eu/legislation_summaries/environment/water_protection_manageme

Das uncoole Thema Gewässerschutz

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Da machen wir uns hier mal nix vor. Das Thema Gewässerschutz  ist selbst im breiten Themenfeld Wasser eines der „unspannendsten“ und somit uncoolsten Themen auf diesem ganz wunderbaren Planeten. Ungefähr so interessant wie das Paarungsverhalten einer Weinbergschnecke auf Sizilien. Beim Thema Wasserprivatisierung kann man durchaus einen Spannungsbogen aufbauen, so dass der Leser nicht nach 3 Sätzen bei einem Artikel abrupt abbricht um sich wieder anderen Dingen zu zuwenden.  Selbst das Thema „Virtuelles Wasser“ überrascht immer wieder bin verblüffenden Zahlen, Daten & Fakten und zieht gewisse Teile seiner Leserschaft in seinen unfassbaren Bann. Aber Gewässerschutz?! Nicht wirklich sollte man meinen.

Wer sich dennoch mal mit diesem Thema beschäftigen will oder muss, hier einmal ein wissenswerter Link dazu:

http://www.bmu.de/themen/wasser-abfall-boden/binnengewaesser/

Ein Blick auf die folgende Homepage lohnt sich durchaus auch:

http://hamburg.nabu.de/projekte/wasser/

Wie man relativ schnell feststellt, ein Blick in das breite Feld des Gewässerschutzes lohnt sich durchaus. Es geht schließlich um etwas, dass direkt vor unserer Haustür liegt, also ganz nah an uns dran ist. Es geht um unsere Seen, unsere Flüsse & unserem Grundwasser und damit um das Interesse jedes Einzelnen. (Sowohl die weiblich als auch die männliche Form ist grundsätzlich gemeint)

Gerade wenn man nicht alles für selbstverständlich betrachtet und einen sensible Blick auf etwas richten, was für alle Beteiligten wichtig ist.

Es gibt sogar einen Wettbewerb zu dieser Thematik, den sogenannten Big Jump: bigjumpchallenge.net

Hierbei sprangen im letztes Jahr über 1000 Jugendliche in Ihre heimischen Flüsse & Seen um damit auf das Thema aufmerksam zu machen. Vielleicht ist es doch gar nicht so uncool, man weiss es nicht so genau.

2013 wird wieder gesprungen, alle Infos dazu : bigjumpchallenge.net

Mit dabei sind Organisationen wie z.B.: Grüne Liga, Getidos, Viva con Agua und viele mehr !

Lesenswerter Link:

– Die EU und Gewässerschutz bzw. Gewässerpoltik:

http://europa.eu/legislation_summaries/environment/water_protection_management/index_de.htm