Die Millerntor Gallery. Aus Kunst wird sauberes Trinkwasser.

HAMBURG – Vom 29. bis zum 31. Mai im Jahre 2014 nach Christi Geburt treffen international und national etablierte Künstler im Rahmen der vierten MILLERNTOR GALLERY auf vielversprechenden Nachwuchs, sowie auf engagierte Bands und Musiker.
Ziel der ungewöhnlichen SOCIALart-Ausstellung im Stadion des FC St.Pauli ist es, auf die prekäre Trinkwasser- und Sanitärsituation in vielen Ländern des globalen Südens aufmerksam zu machen und Spenden zu generieren. 30 Prozent der Einnahmen/Verkaufserlöse fließen an die teilnehmenden Künstler der Gallery und 70 Prozent gehen in die Wasserprojekte von Viva con Agua de Sankt Pauli e.V.! Somit wird aus Kunst sauberes Trinkwasser für Menschen in Ländern des globalen Südens –  mal ganz plakativ ausgedrückt.

Bildschirmfoto 2014-04-09 um 13.27.10(Die Millerntor Gallerey im Stadion des FC St. Pauli – Bildschirmfoto: vivaconagua.org)

Bereits zum 4ten Mal bieten der gemeinnützige Verein Viva con Agua de Sankt Pauli und der FC St. Pauli über 100 Künstlern die Möglichkeit sich auf knapp 4.000 Quadratmetern Fläche künstlerisch zu entfalten und in einem kulturellen Dialog zu treten.

Inhaltlich ist Vielfalt die Devise: Die MILLERNTOR GALLERY umfasst zahlreiche Kunstformen wie Street-Art, Videokunst, Fotografie, Installationen, interaktive Performance-Kunst, Malerei und Skulptur. Gezeigt werden die verschiedensten Arbeiten, u.a. auch Arbeiten von zum Beispiel Till Gerhard und Low Bros.

„Erstmals ist darüber hinaus ist ein Symposium zum Thema „Wie kann kreatives Engagement die Welt verbessern?“ geplant. Es haben Friedrich von Borries (Architekt und Kurator), Adrienne Goehler (Publizistin und Kuratorin) und Aino Laberentz (Bühnen- und Kostümbildnerin) ihre Teilnahme angekündigt.“ – Quelle: vivaconagua.org

Bildschirmfoto 2014-04-09 um 13.26.03(Bildschirmfoto: vivaconagua.org)

 

Viva con Agua de Sankt Pauli engagiert sich gemeinsam mit der Welthungerhilfe, um Menschen in Entwicklungsländern Zugang zu sauberem Trinkwasser, sanitären Anlagen und Hygieneeinrichtungen zu ermöglichen.

Weitere Informationen zur Millerntor Gallerey: http://millerntorgallery.org

Weitere Informationen zu Viva con Agua: http://www.vivaconagua.org

Weitere Informationen zu der Welthungerhilfe: http://www.welthungerhilfe.de

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Street-Art gegen Wasserverschmutzung.

Bildschirmfoto 2014-03-20 um 16.36.50(Bildschirmfoto)

Das kleine Städtchen Reno im US-amerikanischen Bundesstaat Nevada versucht mit der Kampagne „Public Art vs. Pollution“ auf die Probleme der Wasserverschmutzung aufmerksam zu machen, die durch Abfälle in den Abwasserkanälen der Stadt entstehen. Hintergrund der Kunstaktion ist das örtliche Problem, dass etwa 80% des Trinkwassers in der Stadt aus einem lokalen Fluss gewonnen wird. Dieser Fluss wiederum ist mit den Abwasserkanälen verbunden, über die Benzin, Düngemittel und Abfall in das Wasser gelangt.

Verschiedene Künstler wurden damit beauftragt, die Gullys als Münder zum Fluss darzustellen, woraufhin sie Fische und andere Lebewesen um die Gullydeckel herum aufmalten. Bunte Street-Art als Form der Sensibilisierung.

Mehr zu diesem Thema gibt es hier: http://aroundthearch.com/blog/2013/12/13/guttermouths/

Bildschirmfoto 2014-03-20 um 16.36.37(Bildschirmfoto)

GENERELL IMMER GANZ GUT: http://hydrophil.biz

Yoko Ono – we are all water.

Seit geraumer Zeit gibt es von der Künstlerin Yoko Ono, richtig die EX-Flamme von John Lennon, eine Ausstellung mit dem wunderbaren Titel: „we are all water“.

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Einige haben es ja bereits gemerkt, dass es sich hier um einen Blog handelt der sich mit Thema Wasser beschäftigt. Deswegen einmal hier auf die schnelle ein Hinweis zu dieser Ausstellung: Wasser bzw. die Bedeutung von Wasser in der Kunst von Yoko Ono. Da wir aber kein Kunst-Blog sind, von Kunst nicht so viel Ahnung haben, verweisen wir mit gutem Gewissen auf einen Link. Eine Interpretation der Fragen „warum, wieso, weshalb?“ und die elementare Bedeutung des Thema Wassers aus Sicht von Yoko Ono gibt es hier:

http://www.schirn-magazin.de/Yoko-Ono–We-Are-All-Water.html

Bildschirmfoto 2013-09-11 um 11.24.18(Bildschirmfoto von der Seite: schirn-magazin.de)

Auf jeden Fall bemerkenswert wie man eine Sensibilität für das Thema Wasser in der Kunst erzeugen kann. Applaus für Yoko.