Buch-Tipp: „Quer zum Strom“ von Petra Donner

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Der Umgang mit ökologischen Ressourcen und vor allem mit dem Wasser ist das Kernproblem des dritten Jahrtausends. Aus der glücklichen Lage, in einem wasserreichen und wirtschaftsstarken Gebiet zu leben, erwächst eine globale Verantwortung, die mit dem Hahnzudrehen beim Zähneputzen bei weitem nicht abgegolten ist.

Wir leben in einem Landstrich reich an Süßwasserquellen. Wir sind Weltmeister im Wassersparen und gleichzeitig im Mineralwasserkonsumieren. Beides ist ökonomisch wie ökologisch vollkommen widersinnig: Leitungen müssen wegen des sinkenden Verbrauchs mit Klarwasser gespült werden und das Märchen vom gesunden Mineralwasser hat erhebliche Folgeschäden für die Umwelt. Denn ein Liter Flaschenwasser verbraucht in der Produktion und auf dem Transport etwa ein Drittel Liter Öl. Wer wirklich Wasser sparen will, muss dies in Industrie und Landwirtschaft tun. Die Herstellung eines T- Shirts verschlingt beispielsweise 5 000 Liter Wasser.

Angesichts der weltweit zunehmend bedrohten Wasserressourcen und des Klimawandels ist bewusster Konsum dringlicher denn je. Ebenso brisant ist die Konzeptlosigkeit der politischen Steuerungsebene, auf der in den letzten 20 Jahren kapitale Fehlentscheidungen getroffen wurden. Das Wasser als öffentliches Gut und das Recht auf Wasser als eines der ältesten überhaupt anzuerkennen, scheint im Privatisierungs- und Liberalisierungswahn vergessen zu sein.

Zu kaufen gibt es das spannende Werk hier: http://www.wagenbach.de/buecher/titel/919-quer-zum-strom.html

Kraneberger: Trinken statt tragen

1. Erst einmal zwei Gassenhauer:

Gassenhauer 1.“Trinkwasser ist ein Qualitätsprodukt, das preisewert und jederzeit verfügbar ist. Das Wasser aus der Leitung gehört zu den am besten kontrollierten Lebensmitteln in Deutschland.“

Gassenhauer 2. „Es fallen keine Transportwege an und keine Kunststoffverpackung wird benötigt. Mit einem Preis von 0,02Cent pro Liter ist Leitungswasser bis zu 4000mal günstiger als Wasser aus Flaschen.“

2. Jetzt ein schönes Bildchen für die Augen, aber ohne Bezug zum Thema:

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3. Nun ein Teaser-Satz plus weiterführenden Link:

Um die Qualität von Leitungswasser zu visualisieren und um auf die Stärkern von Leitungswasser hinzuweisen, gibt es u.a. diese Webadresse:

www.trinken-statt-tragen.de

4. Jetzt noch ein Zitat:

Our Love To Admire – Interpol from NYC, 2007

5. Zu guter Letzt noch weiterführende Literatur:

https://ben83ian.wordpress.com/category/leitungswasser/

Und fertig ist ein Blog-Beitrag der hoffentlich dazu anregt Leitungswasser zu trinken.

GEO-Artikel: Wasser, das bedrohte Lebenselixier

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Peter Carstens (Wer kennt ihn nicht) hat in dem Magazin „GEO“ einen leicht verdaulichen, schön und interessanten Artikel zur Thematik  Wasser bzw. Leitungswasser verfasst. Der Journalist kommt zu der Schlussfolgerung: Leitungswasser gilt als eines der sichersten Lebensmittel überhaupt. Und doch ist es in Gefahr, aber warum?

Wer sich schon immer einmal gefragt hat:

– Kann man Leitungswasser bedenkenlos trinken?

– Wie oft wird Leitungswasser kontrolliert

– Wie wirkt sich die industrielle Landwirtschaft auf das Grundwasser aus?

…der ist bei diesem Link genau richtig, sehr richtig sogar:

http://www.geo.de/GEO/natur/oekologie/wasser-das-bedrohte-lebenselixier-73866.html

Einer weiterer Artikel der auch irgendwie zu dieser Thematik passt und auf dem wunderbaren Titel: „Stiftung Warentest: Leitungswasser ist besser als Mineralwasser“ hört, wurde im Jahre 2012 auf spiegel.de veröffentlicht:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/stiftung-warentest-leitungswasser-besser-als-stilles-mineralwasser-a-841374.html